Im Wochenbett8 goldene Regeln für den Babybesuch

«Oh mein Gott, so süäss!» Wer ein Neugeborenes besucht, wird von seinen Gefühlen überrollt und vergisst manchmal, was Mami und Baby gerade wirklich brauchen. Wie Sie sich beim Babybesuch während des Wochenbetts korrekt verhalten.

8 goldene Regeln für den Babybesuch

Das Baby ist da! Sie sind so aufgeregt und wollen es endlich sehen und in den Arm nehmen und küssen und Fotos machen und...

Moment mal. Wir verstehen die Aufregung, aber bevor Sie das tun, sollten Sie diese Regeln im Kopf behalten, um den Babybesuch zu einem willkommenen Vergnügen und nicht zu einer Belastung für Mami und Kind zu machen. Denn auch wenn sie sich über Ihren Besuch freuen, sind sie vor allem müde.

1. Planen Sie Ihren Besuch im Voraus

Jede neue Mutter ist anders, aber die meisten brauchen eine Eins-zu-eins-Zeit mit Ihrem Baby, bevor sie bereit sind, ihn oder sie vor der Masse zu präsentieren.

Respektieren Sie diese Zeit und drängen Sie nicht, wenn die frischgebackene Mutter noch nicht bereit für Besucher ist. Fragen Sie einfach nach, wann sie Besuch empfangen möchte.

2. Halten Sie sich an Mamis Zeitplan

Frischgebackene Mütter erleben im Wochenbett eine überwältigende aber auch anstrengende Zeit.

Wenn Sie grünes Licht für eine bestimmte Besuchszeit erhalten haben, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass diese Zeit wahrscheinlich sorgfältig gewählt wurde, um in den Zeitplan von Mutter und Baby zu passen. Also seien Sie pünktlich. Ansonsten kontaktieren Sie sie, dass es etwas später wird.

 

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3. Bleiben Sie nicht zu lange

Auch wenn Ihnen die frischgebackene Mutter kein bestimmtes Zeitfenster gegeben hat, sollten Sie Ihren Besuch kurz halten.

Eine Stunde ist empfehlenswert, es sei denn, die Mutter bittet Sie, länger zu bleiben.

4. Bringen Sie Essen mit

Ganz ehrlich, in den ersten Wochen wird die neue Mutter kaum Lust haben, einzukaufen und zu kochen.

Also bringen Sie unbedingt Essen mit. Etwas Hausgemachtes oder ein Sandwich von der Bäckerei ist genauso akzeptabel.

5. Waschen Sie sich die Hände

Egal, wie unwiderstehlich das Baby ist, waschen Sie zuerst Ihre Hände, bevor Sie es anfassen. Und wenn Sie das Baby halten möchten, fragen Sie zuerst danach. Es ist einfach das Höflichste, was man tun kann.

 

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6. Bieten Sie Ihre Unterstützung an

Wenn Sie einen engen Draht zur Mutter haben, bieten Sie ihr an, eine Weile das Baby zu übernehmen, während dem sie eine Dusche oder ein Nickerchen geniessen soll.

Es kann gut sein, dass sie sich genügend wohlfühlen würde, sie unbeaufsichtigt mit dem Baby zurückzulassen. Falls nicht, bitten Sie sie darum.

7. Die eigenen Kinder mitbringen? Fragen Sie zuerst

Sie werden Ihren Besuch wahrscheinlich viel mehr geniessen können, wenn Sie Ihre Kinder nicht mitnehmen. So können Sie sich nur auf die frischgebackenen Mama und das Neugeborene konzentrieren.

Wenn das keine Möglichkeit ist, stellen Sie sicher, dass Sie im Voraus fragen. Doch wenn Ihr Kind am Morgen Ihres Besuchs mit Fieber oder bösartigem Husten aufwacht, verschieben Sie den Termin besser. Ihre Kinder respektieren Ihre Entscheidung bestimmt und freuen sich auch darauf, das Baby zu einem späteren Zeitpunkt kennenzulernen.

8. Bieten Sie keine unaufgeforderten Ratschläge an

Wenn die Mutter Fragen zum Stillen, Schlafen oder Wickeln hat, können Sie diese natürlich mit Ihren eigenen Erfahrungen beantworten.

Aber auch wenn Sie es gut meinen, reden Sie der frischgebackenen Mutter die Ratschläge nicht ein. Sie wird mit der Zeit selbst herausfinden, was für das Baby am besten ist.

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9. Kommen Sie in ein paar Wochen wieder

Die Mutter wird nach der Geburt von Besuchern überschwemmt werden. Kommen Sie wieder, wenn es etwas ruhiger geworden ist und sich Mama und Baby zu Hause eingelebt haben.

Wenn das Baby etwa vier Wochen alt ist, rufen Sie die Mutter an und fragen Sie, ob Sie wieder zu Besuch kommen dürfen. Vielleicht können Sie ihr auch anbieten etwas zu kochen oder zusammen Mittag essen zu gehen.

Von Melina Maerten, Titelbild: kieferpix/iStock, Thinkstock

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