Dem Baby Gutes tunPflegeroutine: Wie Sie das Baby wickeln und baden

Für ein spassiges und sauberes Pflegeritual steht ab und zu ein Bad an und mehrmals täglich muss der Windelbereich gereinigt werden. Das nimmt zwar viel Zeit in Anspruch, jedoch mit den richtigen Infos wird die Pflege sowohl ein spielerisches als auch ein sicheres Vergnügen für Sie und Ihr Baby.

Baby wickeln und baden 

Wie oft sollen Sie wickeln?

So wickeln und baden Sie das Baby richtig.
Windeln mindestens fünfmal täglich wechseln. (Bild: GeorgeRudy/iStock, Thinkstock)

Auch wenn moderne Windeln Feuchtigkeit schnell absorbieren: Die beste Vorbeugung gegen einen wunden Po und Windeldermatitis sind frische Windeln. Gerade in den ersten Lebenswochen geht laut Schweizerischem Hebammenverband häufig flüssiger Still-Stuhl in die Windel. Wird der Po nicht regelmässig, das heisst, durchschnittlich sechs bis zehn Mal von diesem gereinigt, rötet die Haut sich rasch. Eine gereizte Haut ist wiederum meist die Grundlage auch für Infektionen.

Ein wunder, offener Po tut dem Baby sehr weh. Hier ist die einfachste Vorsorgemassnahme das regelmässige Wickeln. Gerade bei empfindlicher Haut reinigt warmes, klares Wasser den Windelbereich am schonendsten. Ob danach der Po eingecremt werden muss, ist umstritten. Grundsätzlich braucht gesunde, intakte Haut keine zusätzliche Pflege.

Das Wichtigste in Kürze

  • Jeden Tag das Baby baden, ist nicht notwendig.
  • Auf Badezusätze kann verzichtet werden.
  • Das sorgfältige Trocknen der Haut nach dem Bad verhindert wunde Stellen.
  • Vorsicht beim Einsatz des Föns, damit kein Urinstrahl auf das Gerät trifft!

Eine gerötete Haut können Sie durch Waschungen mit Kamillentee beruhigen. Spezielle Wundschutzcremes können helfen, Rötungen besser abklingen zu lassen.

Unter den Hausmitteln hat sich auch Paste auf der Basis von Zinkoxid gut zur Pflege bewährt. Viele Hebammen raten zur Nutzung von Heilwolle, wenn die Haut im Pobereich gerötet ist.

Stoffwindeln oder Wegwerfwindeln?

Ob Sie mit Stoff wickeln oder herkömmlich Wegwerfwindeln nutzen, ist in erster Linie eine Frage der persönlichen Präferenz. Die Umweltbilanz fällt für beide Systeme nicht wesentlich unterschiedlich aus. Hebammen raten bei einer sehr empfindlichen Haut eher zu Stoff. Zudem soll das Baby in Stoffwindeln schneller lernen, Feuchtigkeit an der Haut wahrzunehmen und trocken zu werden.

Die Nutzung der Wegwerfwindeln ist in erster Linie praktisch. Hiermit geht das Wickeln sehr schnell und die Handhabung erfordert keine besonderen Kenntnisse. Auch fallen im Gegensatz zu Stoffwickelsystemen keine zusätzlichen Waschladungen an. Nicht alle Babys vertragen jedoch die Wegwerfwindeln. Letztendlich handelt es sich um synthetische Materialien, die eng an der Haut anliegen. Sollten immer wieder Reizungen auftreten, kann eine Stoffwindel einen Versuch wert sein.

Lesen Sie dazu auch: Mullwindeln oder andere Stoffwindeln kaufen

Das Baby baden - aber sicher!

So wickeln und baden Sie das Baby richtig.
Kind in einer Babywanne baden. (Bild: poplasen/iStock, Thinkstock)

Zum Baden braucht es nicht viel: Einzig eine Babybadewanne, eventuell ein Waschlappen, einen Becher, ein Badetuch und frische Windeln sollten Sie bereitlegen.

Das erste Baden des Babys ist für die meisten Eltern sehr aufregend. Während die Babys in der Regel das Wasser lieben, zittern die Hände von Mama und Papa. Gerade Erstlingseltern fürchten das Baby fallen zu lassen.

Halten Sie Babys mit beiden Händen fest, damit sie nicht wegrutschen. Bis man sich sicher fühlt, ist baden zu zweit am einfachsten. Auf Badezusätze können Sie verzichten.

Trocknen Sie nach dem Baden die Haut gründlich ab. Speziell zwischen den Hautfalten sollten Sie die Haut vorsichtig trockentupfen, sonst können sich wunde Stellen bilden. Viele Babys lieben es, sanft trocken geföhnt zu werden. Bei Buben müssen Sie aber darauf achten, dass kein Urinstrahl auf den Fön trifft!

Publiziert von der Redaktion, Titelbild: iStock, Thinkstock

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