StreicheleinheitenBabymassagen sorgen für Entspannung

Auch Babys brauchen Entspannung. Mit einer Babymassage können Sie Ihr Kind auf wunderbare Weise beruhigen und dank der sanften Berührungen Ihre Beziehung intensivieren. 

Entspannende Massagen für Ihr Baby

Jeder von uns geniesst Massagen, um zwischendurch abzuschalten. So wird es auch Ihr Baby empfinden, wenn Sie es mit einfühlsamem Streicheln an Füssen, Händen oder Bauch beruhigen.

Warum sollte ich mein Kind mit einer Babymassage verwöhnen?

Besonders Frühgeborene erleben viele neue Eindrücke, die sie schnell unruhig und weinerlich machen können. Durch eine Babymassage beruhigen Sie Ihr Kind, unterstützen die Verdauung und damit die Gewichtszunahme und das Einschlafen. Die Vorteile können auch Babys spüren, wenn sie bereits mehrere Monate alt sind. 

Gibt es einen optimalen Zeitpunkt für die Babymassage?

Sie können ein festes Ritual aus der Babymassage machen. Beim Wickeln können Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen, die Hände und Füsse mit rhythmischen Bewegungen zu berühren. Auch nach dem Baden ist ein guter Zeitpunkt, bei dem Sie sich beim Abtrocknen und Anziehen kurze Augenblicke nehmen. Ebenfalls eignet sich die Phase zwischen den Mahlzeiten gut für eine Babymassage. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Babymassagen beruhigen das Baby, fördern die Verdauung und unterstützen die Bindung zu den Eltern.
  • In einem warmen Raum mit angewärmten Babyöl starten Sie mit sanften Bewegungen bei den Füssen.
  • Krankenkassen und der Verband IAIM geben Kurse in Babymassagen.

Wie massiere ich mein Baby?

Am besten benutzen Sie ein Babyöl für die Massage. Dieses haben Sie meistens zur Hand und es ist nicht mit Konservierungsstoffen oder anderen Zusätzen belastet. Auch Feuchtigkeitscreme für Babys eignet sich. Wärmen Sie das Öl beziehungsweise die Creme an, bevor Sie mit der Massage beginnen. Sonst erschrickt sich das Baby und es wird als eher unangenehm empfunden. Wichtig ist zusätzlich, dass der Raum warm ist. Zusätzlich können Sie eine Wärmelampe aufstellen.

Legen Sie Ihr Baby auf eine Decke oder ein Handtuch. Beginnen Sie am besten mit den Füssen und Beinen. Diese Berührung kennt das Baby schon durch das Anziehen von Socken. Massieren Sie immer in der gleichen Reihenfolge, da das als sehr angenehm empfunden wird.

Entspannende Massagen beruhigen das Baby.
Die Bindung zum Baby durch Massagen stärken. (Bild: oksun70, iStock, Thinkstock)

Reiben Sie das angewärmte Öl beziehungsweise die angewärmte Creme in der Hand und anschliessend sanft auf die Füsse des Babys. Kreisen Sie bei jedem Zeh und verwenden Sie den Daumen für die Fusssohle, da hier mehr Druck aufgewendet werden kann. Wandern Sie mit sanftem Druck an den Unterschenkeln und Oberschenkeln hoch. Beobachten Sie die Reaktion des Babys.

Bauch und Brust werden von der Mitte aus nach aussen massiert. Die Bewegung kann damit verglichen werden, als wenn Sie eine Buchseite glatt streichen. An den Seiten können Sie mit kreisenden Bewegungen abschliessen. Ebenso können Arme, Hände und der Kopf massiert werden.

Kurse für Babymassagen

Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob diese Kurse für Babymassagen anbietet. Die meisten unterstützen das Konzept. Zusätzlich gibt es die IAIM Schweiz, ein Schweizer Verband, der sich auf Babymassagen spezialisiert hat. Hier können Sie Kurse in Ihrer Nähe finden. Auch im Rahmen sogenannter Eltern- Kind- Kurse werden Baby-Massagekurse angeboten.

Publiziert von der Redaktion, Titelbild. iStock, Thinkstock 

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