Ufff! Die Rückenschmerzen sind da Die 17. Schwangerschaftswoche

Sie lassen nun den vierten Schwangerschaftsmonat hinter sich und starten in den fünften Monat! Gönnen Sie sich körperlich eine Abwechslung mit leichtem Sport. Beim Baby beginnt die Lunge zu reifen.

So entwickelt sich Ihr Baby

Ungefähr 11 bis 13 Zentimeter gross ist Ihr Baby am Ende der 17. Schwangerschaftswoche. Sein Herzschlag hat sich inzwischen verlangsamt und ist kräftig genug, dass ein Arzt ihn mittels Stethoskop wahrnehmen kann. Er lässt sich auch deutlich vom Herzschlag der Mutter unterscheiden. Die Reifung der Lunge vollzieht sich vor allem im Zeitraum zwischen der 16. Und 26. Schwangerschaftswoche.

Die 17. Schwangerschaftswoche

Das Baby unterstützt die Entwicklung, indem es Fruchtwasser ein- und ausatmet. Genügend verfügbares Fruchtwasser ist daher auch die Voraussetzung für die Entwicklung der Lunge. Der Geschmackssinn des Kindes ist noch nicht ausgeprägt genug, obwohl die Geschmacksnerven bereits vorhanden sind. Ihr Baby schluckt daher zwar häufig Fruchtwasser, ist aber nicht in der Lage es zu schmecken. 

Der Tastsinn ist bereits ausgeprägt. Bei Druck auf den Bauch der Mutter bewegt sich das Kind von der Druckstelle weg. Hören kann das Baby ebenso. Es erschrickt sogar bei lauten Geräuschen. In diesem Entwicklungsstadium beginnt sich immer mehr Unterhautfettgewebe unter der Haut abzulagern. Dieses liefert Energie und Wärme und hilft dem Baby beim raschen Zunehmen.

Grösse und Gewicht Ihres Babys

11-13 cm
140 g

Ihr Körper in der 17. SSW

An die Ausdehnung der Mutterbänder und das Wachstum der Gebärmutter werden Sie leider sehr häufig erinnert. Ein Ziehen im Unterleib und in den Lenden sowie Rückenschmerzen verspüren sehr viele Schwangere. Da die Muskeln und Gelenke einer Schwangeren sensibler sind, ist Vorsicht beim Sport angebracht. Leichte sportliche Tätigkeit wird aber sehr wohl empfohlen. Sie bringt den Kreislauf in Schwung und unterstützt den emotionalen Ausgleich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Tast- und Gehörsinn sind ausgeprägt
  • Unterhautfettgewebe wird eingelagert
  • Pigmentveränderungen bei der Mutter
  • Vermeiden Sie Stress

Während die Nägel der Schwangeren meist kräftiger sind, verändert sich das Hautbild der werdenden Mütter oft nachteilig. Die Schwangerschaftshormone führen zu Pigmentveränderungen. Als Chloasma oder Schwangerschaftsmaske bezeichnet man dunkle, bräunliche Flecken im Bereich der Wangenknochen, des Nasenrückens und des Mundes. Bei dunkler Haut sind diese Flecken heller als die Haut. Nach der Geburt verschwinden oder verblassen sie glücklicherweise von selbst.

Pigmentveränderungen treten auch im Bereich der Genitalien und am Unterbauch auf. Die sogenannte Linea nigra – eine pigmentierte Linie in der Bauchmitte – tritt unterschiedlich stark auf. Bei Frauen mit dunklem Hautton ist sie häufig deutlicher zu sehen.

Genügend Entspannung und wenig Stress sind auch im zweiten Trimester wichtig. Ein hohes Stressniveau der Mutter überträgt sich auch auf das Baby. Der Stresshormon Kortisol wird leider bis ins Fruchtwasser getragen.

Publiziert von der Redaktion

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