Spüren Sie Senkwehen? Ganz ruhig! Die 39. Schwangerschaftswoche

Sie befinden sich im Endspurt. Ihr Baby wächst zwar nicht mehr, wird aber bis zur Geburt immer noch zunehmen. Die Senkwehen schieben das Baby weiter ins Becken. 

So entwickelt sich Ihr Baby

Ihr Baby wiegt jetzt rund 3.250 Gramm und bleibt bei einer Grösse von ungefähr 50 Zentimetern stehen. Kind und Nabelschnur sind in der 39. Schwangerschaftswoche ziemlich genau gleich lang. Ein termingerecht geborenes Kind wirkt rundlich, da es genügend Zeit hatte Fettreserven unter der Haut anzulegen. Buben sind meistens etwas schwerer als Mädchen. 

Die 39. Schwangerschaftswoche

Zu Beginn Ihrer Schwangerschaft war der Kopf des Babys überproportional gross. Jetzt ist er verhältnismässig kleiner. Damit er sicher durch den Geburtskanal kommt, sind die Schädelknochen des Babys nicht fest miteinander verbunden. Der Kopf ist also formbar. Die Schädelknochen können sich verschieben und etwas überlappen, um durch das Becken der Mutter zu passen.

Grösse und Gewicht Ihres Babys

50 cm
3250 g

Ihr Körper in der 39. SSW

Die Senkwehen schieben Ihr Kind weiterhin tiefer ins Becken. Allmählich beginnt auch das sogenannte «Zeichnen» des Muttermundes. Dabei löst sich der Schleimpfropf, der bisher eine Barriere gegen Infektionen bot. Wenn der Muttermund weicher, kürzer und weiter wird, löst sich der Pfropf und ein schleimiger gelblicher Ausfluss geht ab. Leichte Blutspuren sind normal, da der Schleimpfropf durch Blutgefässe mit dem Gebärmutterhals verbunden ist. Die Schwangerschaft kann trotzdem noch einige Tage fortbestehen. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Kind und Nabelschnur sind gleich lang.
  • Der Kopf des Babys passt sich dem Becken an.
  • Das Zeichnen des Muttermundes beginnt.
  • In nur 15 Prozent platzt die Fruchtblase vor der Wehentätigkeit.
  • Ruhepausen einplanen um Energie zu tanken.

Wird der Ausfluss wässriger, oder geht ein Schwall klarer Flüssigkeit ab, kann es sein, dass die Fruchtblase geplatzt ist. Legen Sie eine Einlage in Ihre Unterhose um die weitere Flüssigkeit aufzufangen. Sie sollten dann zum Arzt gehen und feststellen lassen, ob es tatsächlich Fruchtwasser und kein Harn ist.

Nur in rund 15 Prozent aller Schwangerschaften platzt die Fruchtblase bevor die Wehen einsetzen.

Planen Sie immer wieder Ruhepausen in Ihren Alltag ein. Sie schlafen nachts bestimmt schlecht und benötigen Ihre Energie für die Geburt. Vielleicht möchten Sie zur Ablenkung nochmals einen lockeren Abend mit Freunden verbringen.

Publiziert von der Redaktion

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