A-a-a, O-o-o! Die ersten Laute Ihr Baby mit 7 Wochen

Ab der siebten Woche verändert sich das Schlafverhalten Ihres Babys. Jetzt setzt es auch seine Stimme bewusst ein. Fördern Sie seine ersten Laute in dem Sie sein Geplauder erwidern.

Sprachentwicklung

Die menschliche Stimme zieht die Aufmerksamkeit eines Säuglings so stark auf sich wie kein anderes Geräusch. Durch Beobachtung der Lippenbewegungen der Bezugspersonen lernt es, wie man Laute formt. Eltern verfallen beim Kommunizieren mit dem Liebling von selbst in eine Art «Babysprache». Diese übertrieben wirkende Sprache kennzeichnet sich durch hohe Stimmlage und einfache Laute.

Verstehen Sie fliessend Baby-Sprache? Lesen Sie es in unserem Artikel nach

Rasch wird den Kleinen klar, dass sie auch mit ihrer eigenen Stimme Aufmerksamkeit erzeugen können. Sie experimentieren mehr und mehr mit ihren eigenen Lauten, vor allem gurrende wie «a-a-a», «oo-oo-oo» oder «guhrr-guhrr». Babys zeigen aber auch genau, wann sie genug geplaudert und gelauscht haben. Sie ermüden in diesem Alter noch sehr schnell und wenden sich rasch ab. Versuchen Sie nichts zu erzwingen und bitten Sie auch Besucher die Grenzen des Babys zu achten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Baby beginnt nun, erstmals Laute der elterlichen Babysprache zu üben und nachzuahmen.
  • Um einen Schlafrhythmus einzuleiten, betonen Sie den Tag-Nacht-Rhythmus.
  • Körperkontakt dient dem Baby weiterhin als wichtige Einschlafhilfe.

Wach- und Schlafphasen

Die Wachphasen der Säuglinge werden tagsüber immer länger. Jetzt vergehen oft schon eineinhalb bis zwei Stunden, bis Ihr Kind wieder müde ist. Viele Babys kennen auch bereits den Unterschied zwischen Tag und Nacht. Eltern können den Tag-Nacht-Rhythmus auch bewusst betonen und ihn für das Kind spürbar machen.

Lesen Sie auch: 6 Schritte, wie Sie Ihr Baby zum Schlafen bringen

Verdunkeln Sie beispielsweise das Zimmer für den Tagschlaf des Babys nicht. Sprechen, spielen und singen Sie nur tagsüber mit Ihrem Kind und verhalten Sie sich ruhig wenn Sie es nachts füttern oder wickeln. Sie können das noch zusätzlich unterstützen, wenn Sie nachts möglichst im selben Zimmer bleiben. Legen Sie sich alles bereit, was zum nächtlichen Versorgen nötig ist. Sobald Babys nachts nicht mehr gross in die Windel machen, müssen sie nicht mehr nach jeder Mahlzeit gewickelt werden.

Die siebte Lebenswoche

Die meisten Kinder werden in der Nacht alle drei Stunden wach und fallen nach dem Trinken rasch wieder in den Schlaf. Machen Sie sich keine Gedanken, wenn Ihr Kind nur an der Brust oder in Ihren Armen einschläft. Diese Angewohnheit hindert es nicht am Durchschlafen. In diesem jungen Alter müssen Babys ihre Bezugspersonen noch spüren, um zu begreifen, dass sie nicht alleine sind. Körperkontakt ist daher eine wichtige Einschlafhilfe.

Sie möchten mehr zum Thema Babyschlaf wissen? In der Ausgabe 4/2009 der Fachzeitschrift Hebamme gibt es weiterführende Informationen.


Publiziert von der Redaktion

Presenting Partner

  • HiPP