ZwillingsbettSo sind die Zwillinge gut gebettet

Zwei Kinder, zwei Betten? Das muss nicht sein. Mit diesen Tipps finden Sie das richtige Zwillingsbett – und sind auch für Reisen und gemütliche Tage im Wohnzimmer gut gerüstet.

Zwillingsbett
Stubenwagen, Babybett, Federwiege – fast jedes Modell gibt es in der Zwillingsvariante. © unsplash

Frischgebackene Eltern von Zwillingen haben nicht nur doppeltes Kinderglück, sondern auch doppelte Kosten und Platzbedarf. Was das Babybett angeht, muss das nicht zwingend so sein.

Viele Hersteller haben sich in den vergangenen Jahren immer besser auf die Bedürfnisse von Mehrlingseltern eingestellt und eine gute Auswahl an Zwillingsbetten entwickelt. Wir stellen die wichtigsten Varianten vor.

Das richtige Zwillingsbett finden

Grundsätzlich gilt bei der Auswahl des Babybetts, nicht vorschnell einzukaufen, sondern erst einmal die Geburt und die ersten Wochen zu Hause abwarten. Denn abhängig davon, welche Schlafgewohnheiten die Kinder entwickeln, kommt ein anderes Bettchen für die Zwillinge infrage.

Meist geniessen die Zwillinge die Nähe zueinander, die sie bereits aus der Schwangerschaft kennen. Eng zusammengekuschelt schlafen sie oft am ruhigsten, die Bindung gibt ihnen Sicherheit und hilft ihnen, die eigene Körpertemperatur zu regeln.

Eine Ausnahme sind Frühchen, die sofort nach der Geburt getrennt von den Eltern und Geschwistern schlafen müssen. Studien haben gezeigt, dass sie auch später besser in dem eigenen Bett schlafen.

Der Schlafrhythmus bestimmt die Bettwahl

Ein grosses Bett: Haben die Kinder einen ähnlichen Schlafrhythmus kommt ein Bett mit einer grossen Schlaffläche infrage, auf der sich die Zwillinge eng zusammenkuscheln können. Voraussetzung ist dabei jedoch auch, dass sich die Kunder beim Liegen und bei Bewegungen im Schlaf nicht gegenseitig stören. Diese grossen Betten sind mit einer durchgängigen Matratze oder zwei kleinen Matratzen erhältlich. Langfristig und auch zum Waschen sind die kleineren praktischer, trotz der kleinen Ritze in der Mitte. Die Liegefläche sollte 140x140 cm gross sein.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Getrennte Betten: Schlafen die Babys häufig zu unterschiedlichen Zeiten oder haben im gemeinsamen Bett einen grossen Bewegungsdrang, ist ein Zwillingsbett mit abtrennenden Stäben in der Mitte sowie einzelnen kleinen Matratzen passender. Viele Betten bieten zudem zwei Lattenroste, die unabhängig voneinander in drei verschiedenen Höhen angebracht werden können. Wenn es möglich ist, können die zwei Betten auch nah beieinander aufgestellt werden, so dass sich die Kinder gegenseitig sehen und später auch berühren können. Denn langfristig sollten die Zwillinge auf jeden Fall den gleichen Schlafrhythmus haben, sonst haben die Eltern nie eine Ruhepause.

Beistellbett und Reisebett für Zwillinge

Generell gilt für Zwillinge untereinander sowie für die Bindung an die Eltern stets: so viel Nähe wie möglich ist der allerbeste Start ins Leben. In den ersten Wochen bietet sich daher nachts ein Beistellbett an, das direkt neben das Elternbett geschoben werden kann, ohne dass Barrieren zwischen den Matratzen sind.

Auch solch ein Kinderbett ist mittlerweile in der Zwillings-Variante erhältlich. Dabei handelt es sich entweder um so genannte XXL-Modelle oder auch um einfache Beistellbetten, die an einer Seite erweiterbar sind. Für unterwegs gibt es auch Zwillingsreisebetten. Mit einer Liegefläche von 90x90 cm bieten sie auch genug Platz für die kleinen Reisenden.

Stubenwagen und Federwiege für Zwillinge

Aber nicht nur nachts, auch tagsüber wollen die Kleinsten gemütlich gebettet werden. Und auch hier haben die Eltern eine grosse Auswahl. Den praktischen Stubenwagen zum Herumrollen gibt es mittlerweile natürlich auch für zwei oder mehr Kinder. Neben dem klassischen Stubenwagen in XXL sind auch die geflochtenen Weidenkörbe für Zwillinge gemütlich. Noch schöner schaukelt es im Wohnzimmer in den Federwiegen mit dem gemütlichen Tuch. In diese Tücher passt zwar jeweils nur ein Kind, aber die Wiegen können nebeneinander aufhangen werden.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Qualitätskriterien für Zwillingsbetten

Egal, ob doppeltes Babybett, Beistellbett oder Stubenwagen – auf einige Details sollte bei allen Varianten auch in der Zwillingsausführung geachtet werden:

  1. Das Zwillingsbett darf keine scharfen Kanten aufweisen oder splittern. Das Holz darf nicht mit gesundheitsschädlichen Farben, Lacken oder Ölen behandelt worden sein.
  2. Die Matratzen sollten frei von Schadstoffen und nicht zu weich sein. Das ist aber nicht selbstverständlich. Das Magazin Öko-Test hat 13 Kindermatratzen auf optische Aufheller, versilberte Nanobeschichtung und Schadstoffe wie Nitrosamine, Pflanzenschutzmittel und Antimon getestet. Nur fünf Matratzen erhielten die Note «Sehr gut», drei der Testsieger sind in der Schweiz erhältlich.
  3. Kinderbetten, die mit dem Gütesiegel GS oder DIN zertifiziert sind, entsprechen den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen in Sachen Sicherheit.

Zwillingsbett selber machen

Ein Zwillingsbett ist kein Zauberwerk und kann auch selbst gebaut werden. Ein Beispiel wie es geht:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Babybett langfristig nutzen

Wie lange sollen die Kinder das Bett nutzen können? Schon in den ersten 24 Monaten haben die Kinder bis zu acht Wachstumsschübe. Das Babybett kann schnell zu klein werden.

Betten sollten daher - auch in der Zwillingsvariante - nicht zu klein angeschafft werden. Statt der Matratzengrösse 60x120 cm ist es daher besser, direkt eine Matratze mit den Massen 70x140 cm pro Kind zu kaufen.

Einige Zwillingsbett-Modelle können später zu zwei Juniorbetten oder auch Sofas umgebaut werden. Da lohnt sich die Anschaffung guter Qualität von Beginn an.

Produziert von der Redaktion

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