Das erste BabybettDarauf sollten Sie beim Kauf achten

Das erste Bett wird mit viel Liebe und Sorgfalt ausgesucht. Sich für das richtige Modell zu entscheiden, fällt dabei aber immer schwerer. Worauf Sie beim Bettchenkauf achten sollten und welche Babymatratzen gut im Test abschneiden.

Babys erstes Bettchen – worauf sollte man unbedingt achten? 

Babybetten gibt es inzwischen in einer unglaublich grossen Auswahl an Grössen, Formen und Ausstattungsvarianten. Bevor er ums Aussuchen geht, sollten sich Eltern zunächst darüber klar werden, wo ihr Nachwuchs zukünftig schlafen soll. Im Elternschlafzimmer in einem eigenen Bett? Oder gleich von Beginn an im eigenen Zimmer? Oder in einem Beistellbettchen?

Für jede Familie kann etwas anderes die perfekte Lösung sein. Die meisten lassen ihr Kind jedoch zumindest für die ersten Monate im Elternschlafzimmer schlafen. So hört man sofort, wenn das Baby weint, und auch für das Füttern – besonders wenn das Baby gestillt wird – ist das sehr praktisch.

Die Schweizer Gesellschaft für Pädiatrie (SGP) empfiehlt, dass das Baby nicht mit den Eltern gemeinsam in einem Bett schlafen sollte, sondern in einem eigenen Bett. Dies würde das Risiko für einen plötzlichen Kindstod verringern. Auch andere Gefahren, wie hinausstürzen, überrollt werden oder das Ersticken durch Decken und Polster drohen im Elternbett.

Welche Babybett-Varianten gibt es?

Tipps für den Kauf des ersten Babybettchens.
 Babybetten gibt es in vielen Grössen und Formen. (Bild: sergeyryzhov/iStock, Thinkstock)

Es gibt verschiedene Varianten, wie das Kind in seinen ersten Wochen und Monate schlafen gelegt werden kann. Sehr beliebt sind Babywiegen, in denen das Neugeborene sanft geschaukelt werden kann. Diese werden jedoch schon nach wenigen Wochen meist zu klein, da das Baby anfangs sehr schnell wächst. Ein klassisches Kinderbett, welches meist Matratzenmasse von 60 x 120 cm aufweist, kann man dagegen wesentlich länger verwenden. Durch höhenverstellbaren Lattenrost, entfernbare Seitenteile und andere Umbaumöglichkeiten wächst es sozusagen mit.

Eine weitere, beliebte Variante sind sogenannte Beistellbetten, welche direkt an das Elternbett angestellt werden und wo das Kind auf gleicher Höhe mit seinen Eltern schläft. Dies erleichtert das nächtliche Stillen. Häufig lassen sich auch diese Betten später noch umbauen und weiternutzen.

Worauf sollte man beim Kauf von Babybett und Babymatratze achten?

Tipps für den Kauf des ersten Babybettchens.
Auf eine harte Babymatratze achten. (Bild: Santypan/iStock, Thinkstock)

Bei der Auswahl der Matratze für das Baby sollte man unbedingt auf Qualität und Schadstofffreiheit achten. Eine Babymatratze sollte relativ hart sein, damit das Baby nicht darin einsinken und zu wenig Luft bekommen kann. Auf Decken, Kuscheltiere und Polster sollte aus demselben Grund verzichtet werden, besser sollte das Kind einen Schlafsack tragen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Babymatratzen sollten hart und atmungsaktiv sein.
  • Achten Sie auf Schadstofffreiheit.
  • Anfangs brauchen Babys noch kein Bettzeug, ein Schlafsack genügt.
  • Ein «mitwachsendes» Kinderbett schont den Geldbeutel.

Dies rät auch die Elternvereinigung SIDS Schweiz, eine Organisation für Eltern, welche vom plötzlichen Kindstod betroffen sind. Die Babymatratze sollte möglichst atmungsaktiv sein, was Matratzen aus Schaumstoff ebenso wie aus Naturfasern oder Kaltschaum gewährleisten können. Generell sollte eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet sein und Überwärmung vermieden werden. Auf hübsche Accessoires wie Betthimmel und Nestchen sollte man also eher verzichten.

Möchte man ein Babybett kaufen, sollte man auch prüfen, aus welchen Materialien dieses gefertigt ist. Am natürlichsten ist Holz, welches aber mit nicht bleihaltigen und speichelfesten Farben behandelt worden sein sollte. Günstigere Modelle aus Spanplatten können Formaldehyd enthalten.

Publiziert von der Redaktion, Titelbild: iStock, Thinkstock

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