Ab wann, was gut tutErnährungsplan für Babys

Zwischen dem fünften und sechsten Lebensmonat empfiehlt es sich stufenweise Beikost einzuführen. Der Ernährungsplan für Babys gibt Auskunft, ab wann, welche Beikost für das Baby geeignet ist.

Ernährungsplan für Babys 

Für die ersten fünf Monate können sich die Eltern entspannen, dem Baby genügt Milch. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Muttermilch und, falls Stillen nicht in Frage kommt, Säuglingsmilchnahrung. Für später stehen zahlreiche Breirezepte, aber auch fertige Gläschen und Konzepte wie das Baby-led weaning zur Verfügung.

Ernährungsplan für Babys im ersten Lebenshalbjahr

Die Vorteile des Stillens liegen auf der Hand: Der Nährstoffgehalt der Muttermilch entspricht den Bedürfnissen des Babys. Die ersten Tropfen, die es trinkt, enthalten wertvolle Antikörper und sorgen für einen gewissen Infektionsschutz. Das Allergierisiko sinkt ebenfalls durch das Stillen. Die wichtige körperliche Nähe sowie alle notwendigen Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente erhalten die Kleinen jedoch auch beim Füttern mit einer Anfangsmilchnahrung.

Ernährungsplan fürs Baby zusammenstellen.
Feine Auswahl an fester Nahrung fürs Baby. (Bild: photka/iStock, Thinkstock)

Ernährungsplan für Babys im zweiten Lebenshalbjahr

Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) rät, frühestens im fünften und spätestens nach dem sechsten Lebensmonat Beikost einzuführen. Bei der Umstellung sind folgende Punkte zu beachten.

Es wird meist ein Lebensmittel zur Zeit eingeführt und bei anfänglicher Ablehnung erneut angeboten. Laut einer Veröffentlichung der Gesundheitsförderung Schweiz können Säuglinge sich an den Geschmack neuer Nahrung gewöhnen. Geeignet sind gedünstete Pastinake, Kürbis, Zucchini oder Obst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beikost ist die stufenweise Gewöhnung ans Essen. Sie ergänzt zuerst die Milchnahrung.
  • Danach ersetzen Speisen aus gedämpftem Gemüse, Fleisch, stärkehaltigen Lebensmitteln und Öl allmählich die Milch und werden zur Vollkost.

Wenn Babys sich mit fünf Monaten für die Familienkost interessieren, jedoch an groben Stücken nur lutschen können, werden sie von den so aufgenommenen Portionen nicht satt. Hier geht es um das Erkunden der Nahrung. Solange die Kau-Schluck-Koordination nicht funktioniert, sättigen Muttermilch beziehungsweise Schoppen oder pürierte Mahlzeiten das Kind und versorgen es mit allen Nährstoffen.

Wichtig ist, sowohl selbst gekochte als auch fertige Speisen mit ein bis zwei Teelöffeln Öl anzureichern, sofern die Gläschen kein Fett enthalten. Rapsöl ist dafür gut geeignet.

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Ab dem siebten Lebensmonat wird das Baby vom angebotenen Brei oder den gegarten Stückchen satt. In pürierter Form kann es neben Fleisch und Fisch auch gesunde Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte früh geniessen, die ansonsten wegen der Erstickungsgefahr erst später auf dem Speiseplan stehen würden.

Als ausgewogenes Mittagessen, das eine Milchmahlzeit vollständig ersetzt, gilt eine Zusammensetzung aus Gemüse, Fleisch und Getreide oder Kartoffeln. Das Fleisch, speziell fettarmes Rind- oder Putenfleisch, dient der Eisenversorgung.

Publiziert von der Redaktion, Titelbild: iStock/Thinkstock

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