Die Hormone spielen verrückt Die 6. Schwangerschaftswoche

Die Entwicklung des Embryos geht ab der sechsten Schwangerschaftswoche (6. SSW) sehr rasch vor sich und raubt Ihnen viel Energie. Müdigkeit ist jetzt das deutlichste Symptom Ihrer Schwangerschaft.

So entwickelt sich Ihr Baby

In der 6. Schwangerschaftswoche ist Ihr Baby etwa vier Millimeter gross und wiegt nicht ganz ein Gramm. Sein Aussehen ähnelt dem einer kleinen Bohne oder einer auffällig geformten Garnele. Es wird in den kommenden vier Wochen noch um das Vierfache wachsen und sein Aussehen stark verändern.

Grösse und Gewicht des Babys

4
mm
0
g

Der Herzschlag setzt endgültig ein. Dabei schlägt das Herz des Babys doppelt so rasch wie das der Mutter. In diesem Stadion beginnt auch die Ausbildung der Organe Leber, Niere und Lunge. Der Embryo entwickelt sich sehr rasch weiter. Der Kopf und der Oberkörper bilden sich aus. Der Kopf ist Richtung Oberkörper geneigt. Arme und Beine sehen aus wie kleinen Knospen.

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Herz und weitere Organe entwickeln sich
  • Gehirn und Rückenmark entstehen
  • Der Dottersack versorgt den Embryo
  • Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen und Müdigkeit können Sie weiterhin begleiten

Die Gehirnentwicklung schreitet voran. Das sogenannte Neuralrohr differenziert sich zum Gehirn und zur Wirbelsäule samt Rückenmark. Nervenzellen bilden sich aus, vermehren sich rasch und wandern. Das Baby ist in diesem Station bereits bewegungsfähig. Der Embryo ist nun mit dem Dottersack verbunden. Er übernimmt die Aufgabe der Versorgung, bis die Plazenta ausreichend dafür ausgebildet ist.

Ihr Körper in der 6. SSW

In der sechsten Schwangerschaftswoche befinden Sie sich noch inmitten der hormonellen Umstellung. Der Körper hat bereits begonnen, sich an die neue Situation anzupassen und muss dies auch weiterhin tun. Anzeichen dafür zeigen sich auf unterschiedliche Weise: Ein Ziehen im Unterleid, ständige Müdigkeit, Sodbrennen oder Erbrechen sind unangenehme Begleiter. 

Die dunklere Färbung der Warzenhöfe ist Ihnen vielleicht bereits aufgefallen. Die Brüste werden allmählich grösser und auch empfindlicher, da die Milchdrüsen hormonell stimuliert werden. Die Adern an den Brüsten treten deutlicher hervor.

Besonders charakteristisch ist die morgendliche Übelkeit. Es hilft, anstelle der Hauptmahlzeiten, über den Tag verteilt kleine Mahlzeiten zu essen. Geringe Mengen Ingwer oder Pfefferminztee entfalten bei vielen Schwangeren eine positive Wirkung. Hat der Körper die hormonelle Umstellung vollzogen, verschwinden einige dieser Schwangerschaftsbeschwerden wieder.

Lediglich bei starkem Erbrechen über mehrere Wochen hinweg besteht Anlass zur Sorge. Der Rat eines Arztes muss in diesem Fall hinzugezogen werden, um eine Dehydrierung und Schwächung zu vermeiden.

Übelkeit und Erbrechen? Teilen Sie uns Ihre Veränderung in der Schwangerschaft mit. Tauschen Sie sich mit anderen Schwangeren aus und holen Sie sich tolle Tipps. Jetzt in unserem Forum registrieren und von den Erfahrungen anderer Mütter profitieren.

Die 6. Schwangerschaftswoche

Publiziert von der Redaktion

Presenting Partner

  • HiPP