Eltern-Knowhow10 Tricks, mit denen Sie Ihr Baby beruhigen

Der wichtigste Trick zuerst. Entspannung! Eltern, die selbst ruhig bleiben, können auch das Baby beruhigen. Und dann ganz langsam auf Ursachenforschung gehen. Hat das Baby Hunger? Ist es müde oder tut der Bauch weh? Mit diesen zehn Tipps findet Ihr Baby wieder schnell zur Ruhe.

10 Tipps, wie Sie Ihr schreiendes Baby beruhigen

1. Achten Sie auf den Tagesrhythmus Ihres Babys

Ihr Baby schläft nicht dann, wann Sie es wollen? In der Anfangszeit haben Neugeborene noch ihr eigenes Tempo. Sie müssen zuerst lernen, Tag und Nacht zu unterscheiden. Darum müssen Sie manchmal dem Tagesrhythmus Ihres Babys folgen. Machen Sie Ihre Besorgungen erst, wenn Ihr Liebling ausgeruht ist, getrunken und frische Windeln hat.

Mit diesen 10 Tipps schaffen Sie es, Ihr Baby zu beruhigen.
Ganz ruhig! Beruhigen Sie Ihr Baby mit leiser Stimme. (Bild: Alexandra-Burguera/iStock, Thinkstock)

2. Sprechen Sie mit einer ruhigen Stimme

Wenn Ihr Baby nicht aufhört zu schreien, dann sprechen Sie es in einem ruhigen Ton an. Damit erreichen Sie, dass sich Ihr Kleines ebenfalls beruhigt und Ihnen zuhört, wenn Sie etwas zu ihm sagen. Bitten Sie Ihr Kind, die Stimme ebenfalls zu senken.

3. Versuchen Sie sich in die Gefühle Ihres Babys hinein zu versetzen

Möchte Ihr Baby Ihre Aufmerksamkeit? Es könnte sich in einer Situation oder an einem Ort unwohl fühlen. Wenn das so ist, dann fragen Sie Ihr Baby danach. Egal was der Grund ist, sagen Sie Ihrem Kind, dass es bald zu Ende sein wird und es ihm bald wieder besser geht.

4. Schauen Sie, dass Ihr Baby beschäftigt bleibt

Manchmal kann auch Langeweile ein Baby zum Schreien bewegen. Ein waches, gefüttertes Baby will unterhalten werden und spielen. Will sich Ihr Baby beispielsweise nicht auf dem Wickeltisch entspannen, hilft ein Spielzeug oder einen interessanten Gegenstand. Somit vergisst Ihr Kind, an was es sich gestört oder an was es gedacht hat.

Mit diesen 10 Tipps schaffen Sie es, Ihr Baby zu beruhigen.
Langeweile ade: Baby beschäftigt sich mit Spielen. (Bild: Zsolt Nyulaszi/iStock, Thinkstock)

5. Lassen Sie Ihr Baby zur Ruhe kommen

Wenn Ihr Baby einen Trotzanfall hat, dann schaltet der vernünftige Teil des Gehirns einfach ab. Die Emotionen haben die Kontrolle übernommen und Ihr Kind wird nichts Neues mehr aufnehmen können. Deswegen ist es dann am Besten, das Weinen ruhig einen Moment auszuhalten. Nehmen Sie das Kind in die Arme, bis es langsam beginnt sich zu beruhigen.

6. Achten Sie darauf, warum Ihr Baby schreit

Die häufigsten Ursachen warum ein Baby weint, sind: Es ist müde, hungrig oder hat volle Windeln. Um die Zeichen von Müdigkeit zu deuten, schauen Sie, ob Ihr Baby sich die Augen reibt oder schnell das Interesse am Spielen verliert. Wenn es hungrig ist, dann saugt es meistens am Daumen oder der Körper ist angespannt. Wenn die ersten zwei Anzeichen eine Fehlanzeige waren, dann hat es sehr wahrscheinlich volle Windeln. Um das zu erkennen, riechen Sie am Po oder schauen Sie nach.

7. Machen Sie Geräusche

Wenn Ihr Baby nicht aufhört zu schreien, können Sie versuchen, es mit Geräuschen abzulenken. Schalten Sie zum Beispiel einen Ventilator oder einen Fön ein. Das surrende Geräusch ist wie Musik in Babys Ohren. Oder flüstern Sie mit einem langen «Sch» in das Ohr Ihres Babys.

8. Gehen Sie draussen spazieren

Raus aus den vier Wänden und ab an die frische Luft. Ein bisschen Bewegung wird Ihnen und Ihrem Baby guttun. Ihr Kind wird so beschäftigt sein der Natur zu lauschen und andere Leute zu beobachten, dass es das Weinen vergisst.

Mit diesen 10 Tipps schaffen Sie es, Ihr Baby zu beruhigen.
Eingewickelt! So gemütlich wie in der Gebärmutter. (Bild: Madelein_Wolf/iStock, Thinkstock)

9. Wickeln Sie Ihr Baby ein

Wenn Sie Ihr Neugeborenes in eine kuschelige Decke einwickeln, dann fühlt es sich wohlig warm und sicher. Es erinnert Ihr Kleines an die neun Monate, in der es in der Gebärmutter lag.

10. Verwöhnen Sie Ihr Baby mit einer Massage

Berührung ist eines der Sinne Ihres Babys, mit der es die Welt um sich herum erforscht. Berührung durch Massage kann auch helfen, Ihr Baby zu beruhigen. Versuchen Sie leicht kreisende Bewegungen am Rücken oder Bauch und achten Sie dabei, wie das Baby auf die Berührungen reagiert.

Von Melina Maerten, Titelbild: iStock, Thinkstock

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