Baby kann robben Ihr Baby mit 8 Monaten

Das Baby war doch gerade noch einen Meter weiter hinten? Legen Sie die Spielsachen Ihres Kindes ab jetzt immer mal wieder ausser Greifweite. So animieren Sie es zu seinen ersten Krabbelversuchen.

Vorübungen zum Krabbeln

Im achten Lebensmonat drehen sich die meisten Babys bewusst vom Bauch zurück in die Rückenlage. Sie nehmen dabei ihre Beine zur Hilfe. In diesem Alter können Babys auch bereits mit halbwegs geradem Rücken sitzen. Aus der Bauchlage können Sie sich auf die Arme stützen und den Popo heben. Aus diesem Vierfüsslerstand gelingt ein erstes Robben.

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Nehmen Sie sich jetzt schon Zeit dafür, Ihr Zuhause kindersicher zu machen und Gefahrenquellen zu entschärfen. Die Kleinen entwickeln sich motorisch sehr schnell weiter. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung bietet dazu den kostenlosen Ratgeber Kinderpost zur Verfügung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Dem Baby gelingt der Vierfüsslerstand und eventuell das Robben.
  • Kuckuck-Spiele machen Ihrem Kind nun Freude.
  • Das Baby testet seine Grenzen aus.
  • Babys schlafen nur mehr zweimal täglich.
  • Feste Schlafzeiten und eine fixe Schlafumgebung erleichtern das Einschlafen.

Spielverhalten

Beim Spielen werden Sie feststellen, dass Ihr Kind nicht bloss unterhalten werden möchte, sondern bereits aktiv mitmacht. Versteck- und Kuckuck-Spiele findet es jetzt besonders unterhaltsam. Geeignete Spielsachen für dieses Alter sind Bausteine, Stapelbecher, Bälle, Bilderbücher und Gegenstände, die Geräusche machen oder leuchten. Kinder testen immer wieder ihre Grenzen aus. Im achten Lebensmonat beginnt ein Baby damit, auszuprobieren, wie weit es gehen kann. Sie werden von nun an immer wieder die gleichen Verbote aussprechen müssen. Hinter dem Verhalten des Babys steckt aber keine Bösartigkeit. Dieses Austesten ist ein wichtiger Schritt in seiner Entwicklung. Verbote verstehen und im Kopf behalten können Kinder erst, wenn sie älter sind.

Ihr Baby im achten Lebensmonat

Schlafverhalten

Mit sieben bis acht Monaten macht die Mehrheit der Kinder nur mehr zwei Schläfchen tagsüber. Es stellt sich erstmals ein richtiger Rhythmus ein, der wahrscheinlich über die nächsten vier Monate andauern wird.

Manche Babys finden leider nicht so leicht in den Schlaf. Während es einigen Kindern egal ist, wo genau sie ihre Schläfchen abhalten, muss man bei anderen für feste und ungestörte Schlafzeiten sorgen, die in der gewohnten Umgebung stattfinden. Das ist natürlich eine Herausforderung, weil sich der Alltag dann ganz nach dem Baby richten muss. Ein geregelter Tagesrhythmus ist auch dann nötig, wenn Ihr Baby nachts zu völlig unterschiedlichen Zeiten wach wird.

Publiziert von der Redaktion

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