Sonnenschutz fürs Baby4 super Tipps, wie Ihr Kind geschützt den Sommer geniessen kann

Wenn die Sonne scheint, haben die meisten Menschen gleich gute Laune und es zieht sie ins Freie. Doch zu viel Sonne kann auch gefährlich sein. Wie Babys und Kleinkinder beim Sonnenbaden richtig geschützt sind.

4 Tipps wie Ihr Kind geschützt den Sommer geniessen kann

Im Sandkasten spielen, den vorbeilaufenden Leuten am See zuwinken oder einfach im Gras herumliegen und den blauen Himmel geniessen. Ja, der Sommer für die Kleinen hat seine schönen Seiten.

Doch vor der starken Sonneneinstrahlung ist Vorsicht geboten. Babys sollten von Kopf bis Fuss vor der Sonne geschützt werden, empfiehlt das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit. Denn ihre Haut ist nur ein Zehntel so dick wie die Haut von Erwachsenen. Die UV-Strahlen der Sonne treffen Babys also mit voller Wucht.

Sonnenbaden mit Babys: So schützen Sie Ihr Kleines vor Sonneneinstrahlung.
So ist es richtig! Schützen Sie Ihr Kind mit einer speziellen Sonnencreme für Babys. (Bild: eugenesergeev/iStock, Thinkstock)

1. Kein Sonnenbad in der Mittagshitze

In der Mittagszeit, wenn die Sonne am stärksten scheint, sollten Babys und Kleinkinder sich überhaupt nicht in der Sonne aufhalten. Laut Experten gilt, zwischen 10 und 15 Uhr am besten drinnen zu bleiben. Auch ein Sonnenschirm bietet nur begrenzt Schutz, denn die meisten lassen einen grossen Teil der UV-Strahlung durch.

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Selbst im Schatten hat die Sonne noch fast die Hälfte ihrer Kraft. Deshalb muss auch dort auf den richtigen Sonnenschutz für Babys und Kleinkinder geachtet werden.

2. Auf den richtigen Sonnenschutz achten

Ohne Sonnenschutz dürfen Babys nur zwei bis sieben Minuten in die Sonne, sonst drohen schwere Verbrennungen. Ausserdem stehen Sonnenbrände in der Kindheit im Verdacht, das Risiko für späteren Hautkrebs zu erhöhen.

Sonnencremes für Kinder unter 12 Monaten sind umstritten, die chemischen Produkte können laut Dermatologen Allergien hervorrufen. Sicher ist aber, dass Hautstellen, die nicht von der Kleidung bedeckt sind, mit für Babys geeigneten Sonnencremes eingerieben werden dürfen. Für den besten Schutz, achten Sie auf einen hohen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 und tragen Sie die Creme eine halbe Stunde vor dem nach Draussen gehen ein. 

3. Viel Trinken ist wichtig

Babys, die bei warmen Temperaturen draussen sind, haben einen höheren Flüssigkeitsbedarf als die Erwachsenen. Stillen Sie Ihr Kind regelmässig, bei heissen Tagen öfters als sonst. Falls Ihr Baby bereits ein Fläschchen bekommt, sind Wasser und ungesüsste Tees zu empfehlen.

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4. Die passende Kleidung tragen

  • Kleidung aus Baumwolle ist zu empfehlen, die Arme und Beine bedeckt, aber weit und luftdurchlässig ist. So werden Hitzepickel, winzige helle Bläschen oder auch rote Pünktchen auf der Haut, die durch Wärmestau entstehen, vermieden.
  • Auf dem Kopf sollte das Baby einen Hut mit breiter Krempe, ein leichtes Baumwollmützchen oder eine Kappe mit Nackenschutz tragen.
  • Bei Kinderkleidung mit UV-Schutz sollte beachtet werden, dass er nicht weniger als Faktor 30 beträgt und nach dem Waschen erhalten bleibt. Spezielle UV-Schutz-Waschmittel sind für Babywäsche wegen ihrer chemischen Zusammensetzung nicht sehr geeignet. Doch all diese Dinge schützen nur für einen begrenzten Zeitraum vor der Sonne.

Richtig genossen, ist ein Aufenthalt in der Sonne allerdings gut für die Gesundheit. Sonne fördert die Bildung des körpereigenen Vitamin D, sie sorgt dafür, dass das aus der Nahrung aufgenommene Kalzium besser verwertet wird und sie unterstützt den Knochenstoffwechsel.

Publiziert von der Redaktion, Titelbild: iStock, Thinkstock

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