SchoppenernährungMilchpulver - So ernähren Sie Ihr Baby mit Fertigmilch

Möchte eine Mutter Ihr Baby nicht stillen, oder klappt es nicht so wie gewünscht, wird das Baby mit Fertigmilch ernährt. Liebe und Geborgenheit können dem Baby auf diese Weise genauso vermittelt werden.

Milchpulver - So ernähren Sie Ihr Baby mit Fertigmilch

Schoppenernährung mit Fertigmilch

Es ist unbestritten, dass Muttermilch von Säuglingen am besten vertragen wird und sie ein Kind am besten versorgen kann. Auch wenn Milchpulver immer noch nicht alle positiven Eigenschaften der Muttermilch beinhalten kann, so hat sie heute sehr gute Qualität, die ein Kind gut gedeihen lässt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Geborgenheit und Nähe aufbauen.
  • Pre-Nahrung kann beliebig oft gegeben werden.
  • Auf Hygiene bei der Zubereitung achten.
  • Schoppen frisch zubereiten und Reste nicht wiederverwenden.

Das Angebot an Milchpulver ist reichlich, aber auch manchmal verwirrend für eine junge Familie. Die einzelnen Produkte lassen sich vorerst grob nach Altersgruppen einteilen. Unterschieden wird zwischen Pre-Nahrung, Anfangsmilch und Folgemilch. Pre-Nahrung ist der Muttermilch am ähnlichsten. Das Baby kann damit nach Bedarf gefüttert werden, da keine Stärke zugesetzt wurde. Anfangsmilch und Folgemilch enthalten Stärke. Es besteht die Gefahr der Überfütterung. Folgenahrung sollte ein Baby erst dann bekommen, wenn es bereits Beikost erhält.

Die aktuellste Publikation der Kinderärzte Schweiz widmet sich der Ernährung im Säuglingsalter. Sie beschreibt auch die unterschiedlichen Kategorien der Säuglingsnahrung und liefert weiterführende Informationen. 

So bereiten Sie den Schoppen zu

Hygiene ist bei der Zubereitung des Schoppens von grosser Bedeutung. Waschen Sie sich vor der Zubereitung sorgfältig die Hände. Stellen Sie sicher, dass Flaschen und Sauger vor allem in den ersten Lebensmonaten des Babys steril sind. Sie können dazu einen Sterilisator verwenden, oder die Utensilien im Wasserbad auskochen um Keime abzutöten. Der Sauger sollte alle zwei Monate gewechselt werden.

Ratsam ist, das Fläschchen frisch zuzubereiten. Das Wasser soll immer nur einmal abgekocht werden, darf aber in einer Thermoskanne bis zu 12 Stunden warmgehalten werden. Vermeiden Sie zu kräftiges Schütteln, damit keine Bläschen entstehen, die Blähungen beim Baby hervorrufen. Die ideale Trinktemperatur beträgt 37 Grad. Diese können Sie am eigenen Handrücken gut überprüfen. Übrig gebliebene Milch darf wieder verwendet werden.

Fertigmilch darf nach dem Öffnen nicht länger als drei Wochen lang gelagert werden. Sie sollte generell an einem kühlen Ort fest verschlossen aufbewahrt werden, damit sich keine Keime und Bakterien einnisten können. Bei der Zubereitung der Schoppen müssen Sie das Wasser auf rund 50 Grad abkühlen lassen, bevor Sie es mit dem Milchpulver vermischen.

Liebevolle Atmosphäre beim Füttern

Nehmen Sie sich beim Schöppeln genügend Zeit für Ihr Baby. Manche Mütter legen Ihr Kind zum Trinken an den nackten Oberkörper, um Hautkontakt wie beim Stillen herzustellen.

Um das Baby zum Trinken aufzufordern, können Sie seine Wange streicheln. Es wird sich Ihnen dann zuwenden und nach der Flasche suchen. Das Köpfchen des Babys sollte etwas höher gelagert werden, damit es sich nicht verschluckt. Um zu vermeiden, dass es Luft schluckt, muss der Sauger immer vollständig mit Milch gefüllt sein.

Nach der Mahlzeit braucht Ihr Kind etwas Zeit zum Aufstossen. Manchmal ist es auch sinnvoll zwischendurch abzusetzen, damit das Baby ein Görpsli machen kann.

Publiziert von der Redaktion, Titelbild: iStock, Thinkstock

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