Der grosse Moment ist gekommen! Die 41. Schwangerschaftswoche

Ihr Baby lässt sich immer noch Zeit? Es besteht kein Grund zur Sorge. Kontrolluntersuchungen bieten Klarheit und es gibt Möglichkeiten, die Wehen zu fördern. Sie können Ihr Baby bald im Arm halten.

So entwickelt sich Ihr Baby

Ab der vollendeten 40. Schwangerschaftswoche spricht man von einer Terminüberschreitung. Sie müssen nun häufiger zu Kontrolluntersuchungen erscheinen. Geht es dem Baby gut, wird die Geburt noch nicht eingeleitet. 

Grösse und Gewicht Ihres Babys

52 cm
3600-3800 g

Das Baby ist jetzt rund 52 Zentimeter gross und zwischen 3600 und 3800 Gramm schwer. Es kann immer noch zunehmen. Ihre Geduld wird mit einem kleinen Wonneproppen belohnt, der ausgebacken und rundlich ist. Wenn Sie die Bewegungen des Kindes weniger spüren, ist das meist ein Zeichen dafür, dass die Geburt naht.

Die 41. Schwangerschaftswoche

Ihr Körper in der 41. SSW

  • Es gibt einige Aktivitäten, die das Einsetzen der Wehen beeinflussen können. Sprechen Sie aber immer mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme darüber.
  • Lange Spaziergänge verstärken den Druck auf den Muttermund.
  • Warme Bäder entspannen nicht nur, sondern regen auch Wehen an, sofern der Körper bereit ist.
  • Sex als angenehme Möglichkeit der Natur auf die Sprünge zu helfen. Der männliche Samen enthält eine chemische Substanz, die auch in Zäpfchen für die Geburtseinleitung enthalten sind.
  • Die Stimulierung der Brustwarzen gilt als langwierige aber wirkungsvolle Methode. Wenn Sie Ihre Brustwarzen dreimal täglich mindestens eine Stunde lang massieren, wirkt das anregend auf die Gebärmutter und kann Wehen auslösen.
  • Spezielle Wehentees oder Verwendung der Gewürze Zimt, Kampfer, Ingwer, Nelken und Eisenkraut wirken sich positiv aus.

Von einer Übertragung spricht man erst, wenn die Schwangerschaft länger als 42 Wochen (294 Tage) besteht. Die Geburt wird dann in jedem Fall eingeleitet. Auch in der 41. Woche werden Sie und Ihr Baby alle zwei Tage sehr genau kontrolliert.

Die Herztöne des Kindes werden überwacht und Ihre Wehentätigkeit gemessen. Der Arzt will sichergehen, dass die Plazenta noch genügend Sauerstoff und Nährstoffe für das Baby produziert. Im Zweifelsfall wird die Geburt eingeleitet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Regelmässige Kontrollen von Mutter und Kind: Herztöne, Wehentätigkeit.
  • Terminüberschreitung versus Übertragung.
  • Einleitung der Geburt beim geringsten Risiko.
  • Wehenfördernde Aktivitäten sind lange Spaziergänge, Bäder, Sex, Stimulation der Brustwarzen, Tees, Gewürze.


Publiziert von der Redaktion

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