Was hat das zu bedeuten?Harter Bauch in der Schwangerschaft

Wenn sich die Gebärmutter während der Schwangerschaft zusammenzieht, spüren viele Schwangere wie ihr Bauch plötzlich ganz hart wird. Das kann unangenehm sein, ist aber in der Regel harmlos. Wie sie jetzt wieder für Entspannung sorgen.

Harter Bauch in der Schwangerschaft

Ein harter Bauch in der Schwangerschaft tritt beim Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur beziehungsweise bei Muskelkrämpfen der Gebärmutter auf. Das Wachstum des Kindes im Mutterbauch geht mit der Dehnung der Gebärmutter einher. Das kann die Verhärtung des Bauches genauso auslösen, wie eine schwangerschaftsbedingte Verstopfung oder auch körperliche Überanstrengung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ursachen für einen harten Bauch können Überanstrengung, Wachstum des Kindes oder Verstopfung sein.
  • Auch Übungswehen und Vorwehen gehen mit einem harten Bauch einher, sind aber kein Grund zur Sorge.


Wenn Sie der harte Bauch stört, versuchen Sie am besten, sich zu entspannen, indem Sie die Beine hochlagern, oder ein Bad nehmen. Übungswehen, Vorwehen, Senkwehen und Geburtswehen werden auch oft von einer Verhärtung des Bauches begleitet.

Wie erkenne ich Übungswehen?

Sie treten meist in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auf. Manche Frauen bemerken sie aber auch schon früher. Sie sind kaum spürbar und nicht wirklich schmerzhaft. Lediglich der Bauch verhärtet sich. 

Übungswehen dienen der stärkeren Durchblutung der Gebärmutter und führen nicht zu einer Öffnung des Muttermundes. Solange das Hartwerden des Bauches nicht mit Schmerzen oder starkem Ziehen einhergeht, besteht kein Grund zur Sorge.

Wann ein harter Bauch in der Schwangerschaft vorkommt.
Bei Übungswehen zieht sich die Muskulatur zusammen. (Bild: Antonio_Diaz/iStock, Thinkstock)

Wie fühlen sich Vorwehen an?

Vorwehen treten in den letzten Wochen vor der Geburt des Kindes auf. Sie sind nun spürbarer und die Schwangeren bemerken meist ein Ziehen in der Leistengegend sowie eine Verhärtung des Bauches. Ausserdem treten sie regelmässiger auf.

Wenn das Baby tiefer ins Becken der Mutter hinunterrutscht, zieht sich die Gebärmutter dabei zusammen. Man spricht dann von sogenannten Senkwehen. Meist werden sie von einem harten Bauch begleitet. Für manche Frauen sind sie schmerzhaft. Bei anderen bleibt es bei einem Ziehen im Bereich des Rückens.

Im Unterschied zu den Vorwehen treten echte Wehen in kurzen regelmässigen Abständen auf und sind schmerzhafter. Sie verschwinden auch in einem warmen Bad nicht.

Publiziert von der Redaktion, Titelbild: iStock, Thinkstock

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