Sushi, Käse oder rohe EierWas Schwangere besser nicht essen sollten

Auf bestimmte Lebensmittel sollten Sie während der Schwangerschaft verzichten. Um die Gefahr einer Toxoplasmose und Infektionen beim Ungeborenen zu verhindern, sind vor allem tierische Produkte im unverarbeiteten Zustand tabu.

Verbotene Lebensmittel in der Schwangerschaft 

In der Schwangerschaft beschäftigt viele Frauen die Frage: «Was darf ich in der Schwangerschaft essen?». Dabei ist es gar nicht so schwer, sich richtig zu ernähren. Gänzlich verboten sind in der Schwangerschaft nur wenige Lebensmittel.

Vorsicht bei Rohmilchprodukten

Tabu sind Lebensmittel, die aus Rohmilch hergestellt wurden. Dazu zählt Rohmilch beziehungsweise unpasteurisierte Milch, sämtliche Rohmilchprodukte wie Brie, Camembert oder Blauschimmelkäse, aber auch Rohmilchprodukte von Schafen und Ziegen. Hier besteht die Gefahr, das ungeborene Leben mit Listerien zu infizieren, was gravierende Folgen haben kann. Sämtliche Produkte aus pasteurisierter Milch können hingegen in der Schwangerschaft bedenkenlos gegessen werden.

Lebensmittel, die in der Schwangerschaft nicht geeignet sind.
Infektions-Gefahr: Vorsicht bei Nahrungsmittel wie roher Fisch. (Bild: namenko/iStock, Thinkstock)

Rohes Fleisch und roher Fisch

Durch rohes Fleisch kann sich die Schwangere mit Toxoplasmose infizieren, die beim ungeborenen Kind Schädigungen hervorrufen können. Auch das Risiko einer Fehlgeburt oder Frühgeburt kann sich dadurch erhöhen. Es ist also wichtig, auf rohes Fleisch in Form von Tatar oder Carpaccio, Mettwurst, Salami, Teewurst, Rohschinken und Trockenfleisch gänzlich zu verzichten. Auch nicht vollständig durchgebratenes Fleisch kann noch Toxoplasmoseerreger enthalten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nur wenige Lebensmittel sind in der Schwangerschaft verboten: Gänzlich tabu sind Rohmilchprodukte wie rohes Fleisch und roher Fisch, da bei diesen Produkten die Gefahr einer Infektion mit Keimen besteht. Diese können zu einer Fehlgeburt führen oder das ungeborene Kind stark schädigen.

Bei Fisch sind Sushi, Schrimps und Austern tabu, da auch hier eine Infektionsgefahr mit Listerien und anderen Keimen gegeben ist. Auch nicht gekochter Fisch wie Hering und Räucherlachs sind für Schwangere gefährlich.

Da aber Fisch als Quelle wichtiger ungesättigter Fettsäuren für die Ernährung in der Schwangerschaft wichtig ist, sollte durchgebratener Fisch durchaus auf dem Speiseplan stehen, wie auf der Gesundheitsseite von Vitagate steht.

Keine rohen Eier

Um die Gefahr einer Salmonelleninfektion in der Schwangerschaft zu vermeiden, ist es wichtig auf rohe Eier zu verzichten. Ein hart gekochtes Ei hingegen ist eine gesunde Alternative. Aufpassen sollte man auch bei Cremespeisen und Tiramisu, die aus rohen Eiern hergestellt werden.

Publiziert von der Redaktion, Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Titelbild: iStock, Thinkstock

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