IdentitätVornamensuche fürs Baby

Namen sind nicht «Schall und Rauch», sondern begleiten eine Person durch das ganze Leben. Deshalb ist Sorgfalt bei der Namensfindung wichtig. 7 Tipps für die Vornamenssuche.

Vornamensuche fürs Baby

Die Suche nach einem passenden Namen ist ein wichtiger Schritt für werdende Eltern. Schauen Sie zunächst in ein Vornamenbuch oder nutzen Sie das Internet, um einen Überblick über das Angebot an Vornamen zu erhalten. Danach sind Sie sich sicherer, ob Sie nach einem klassischen, einem modernen, einem englischen, deutschen oder französischen Namen suchen. Haben Sie eine Tendenz, können Sie die Suche leichter eingrenzen.

Sich für einen Baby-Vornamen entscheiden.
Babys Fussband wird beschriftet, damit es zu keiner Namenverwechslung kommt. (Bild: Jupiterimages/iStock, Thinkstock)

Diese 7 Tipps können bei der Vornamensuche fürs Baby helfen:

  1. Überlegen Sie sich, wie viele Vornamen Sie Ihrem Baby geben wollen. Soll es ein Doppelname sein, vielleicht eine Kombination mit den Namen von Oma und Opa? Falls ja, sollten die beiden Namen gut zusammenklingen. Wenn nur ein Name als Rufname gelten soll, ist das nicht so wichtig.
     
  2. Wenn Sie vermeiden wollen, dass Ihr Kind so heisst, wie jedes dritte Kind in seiner Klasse, sollten Sie einen Blick in die Namenshitlisten werfen und beliebte Vornamen vermeiden. Das Schweizer Bundesamt für Statistik gibt regelmässig eine Vornamenshitparade heraus. Mia und Noah stehen in der Schweiz auf den ersten Plätzen der Babyvornamen. Rang zwei und drei erhielten 2015 Emma und Lara sowie Liam und Luca. Das berichtete die Neue Zürcher Zeitung. Mit einem extrem ausgefallenen Namen tun Sie Ihrem Kind aber auch keinen Gefallen. Wer möchte schon ständig Nachfragen zu seinem Namen und dessen Schreibweise hören?
     
  3. Achten Sie auf die Aussenwirkung, die der Name erzeugen kann. Es gibt Namen, die bei Lehrern sofort Vorurteile auslösen. Für die Jungennamen sind das beispielsweise Kevin und Justin, bei den Mädchennamen gelten Chantal und Jacqueline als Namen, die vor allem von ungebildeten Eltern vergeben werden.
     
  4. Wenn Sie einen Vornamen für einen Jungen und einen Vornamen für ein Mädchen in die engere Wahl genommen haben, recherchieren Sie kurz die Bedeutung dieser Namen. Einen Namen mit einer negativen oder unpassenden Bedeutung wollen Sie Ihrem Kind sicher nicht mit auf den Weg geben.

Das könnte Sie auch interessieren: 100 aussergewöhnliche Babynamen.

  1. Harmoniert Ihr Nachname mit dem Vornamen für ein Mädchen und dem Vornamen für einen Jungen? Als Faustregel gilt: Bei einem kurzen Nachnamen sollte der Vorname lang sein, bei einem langen Nachnamen soll der Vorname kurz sein. Noch wichtiger ist, dass die Namen zusammenpassen. Zudem sollte der Name keinen Anlass zum Spott geben können (etwa «Rainer Blender»).
     
  2. Achten Sie auch auf die Initialen. Wenn der Nachname mit C beginnt, sollten Vornamen mit einem «W» am Anfang tabu sein. Auch an andere bekannte Abkürzungen sollten die Initialen nicht erinnern.
     
  3. Machen Sie eine Liste und setzen Sie sich eine Entscheidungsfrist. Bis zu dieser Frist darf jeder Elternteil eine Liste von Jungennamen und Mädchennamen vorschlagen, die er besonders schön findet. Suchen Sie dann nach einem Kompromiss.

Das Wichtigste in Kürze

  • Denken Sie auf jeden Fall daran, dass Ihr Kind mit dem ausgewählten Namen leben muss, nicht Sie.
  • Wichtig ist daher vor allem, dass Ihr Kind später in der Schule nicht negativ durch seinen Namen auffällt.
  • Beliebte Vornamen weisen aber oft zu wenig Unterscheidungskraft auf.

Publiziert von der Redaktion, Titelbild: iStock, Thinkstock

Im Forum diskutieren