Baby-MathematikSo berechnen Sie den Geburtstermin

Sie sind schwanger? Aber wann kommt das Baby denn? Wir erklären Ihnen, mit welcher Formel und Verlässlichkeit sie den Geburtstermin selbst berechnen können.

​​​​​​​Wie Sie den Geburtstermin Ihres Babys berechnen

Berechnung des Geburtstermins anhand des ersten Zyklustages

Nach Feststellung Ihrer Schwangerschaft können Sie den ungefähren Geburtstermin Ihres Babys nach der Naegele-Regel berechnen. Man geht von durchschnittlich 40 Schwangerschaftswochen ab dem ersten Tag der letzten Monatsblutung aus. Am einfachsten berechnen Sie den Termin, indem sie zum Datum des Beginns Ihrer letzten Periode sieben Tage hinzuzählen, dann drei Monate abziehen und wiederum ein Jahr addieren.

Nur wenige Frauen haben aber einen so regelmässigen Zyklus, dass die Befruchtung genau zwei Wochen nach Beginn der letzten Periode erfolgt.

So berechnen Sie den Geburtstermin.
Ein Ultraschallbild klärt auf, wie es dem Baby geht. (Bild: nd3000/iStock, Thinkstock)

Berechnung des Geburtstermins anhand der Grösse des Embryos

Ihr Frauenarzt kann beim ersten Ultraschall die Schwangerschaftswoche auf Basis der Grösse des ungeborenen Babys beinahe tagesgenau bestimmen. Daraus ergibt sich oft ein neuer ungefährer Geburtstermin.

Allerdings trifft der errechnete Geburtstermin nur in drei bis vier Prozent der Fälle genau zu. Sehr wahrscheinlich ist dagegen eine sogenannte Termingeburt. Die liegt dann vor, wenn das Baby zwischen der 38. und 41. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommt.

Wie eine Geburt abläuft lesen Sie hier.

Dauer der Schwangerschaft

Die Dauer einer Schwangerschaft ist abhängig von zahlreichen Faktoren. Je älter Sie als Schwangere sind, desto später bekommen Sie Ihr Baby vermutlich. Jedes weitere Lebensjahr verschiebt statistisch gesehen den Geburtstermin um einen Tag.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein ungefährer Geburtstermin ist leicht zu berechnen, kann aber nur ein Richtwert sein.
  • Diverse Einflussfaktoren sorgen dafür, dass normal verlaufende Schwangerschaften sich in der Länge um bis zu fünf Wochen unterscheiden können.

Weitere Hinweise auf die Dauer der Schwangerschaft geben das eigene Geburtsgewicht und frühere Geburten der Mutter: Frauen, die selbst als Neugeborene recht schwer waren, neigen dazu, ihre Babys eher spät zur Welt zu bringen. Wenn Sie bereits eine längere Schwangerschaft hinter sich haben, haben Sie Grund zu der Vermutung, dass künftige Babys ebenfalls länger auf sich warten lassen werden.


Publiziert von der Redaktion, Titelbild: iStock, Thinkstock

Im Forum diskutieren